Training on the Job 

Foto: Heike Müller.

Neue Inhalte, veränderte Strukturen, und die verkäuferische Anpassung an den Markt gehen im Training on the Job den kürzesten Weg von der Theorie zur Praxis. 

 

Sie stellen mir für die Dauer des Trainings Ihre Berufskleidung zur Verfügung, damit ich mich unter Ihre Verkäufer/innen "mischen" kann. Selbstverständlich arbeite ich mit, denn Ihre Mitarbeiter sollen erleben dürfen wie jemand, der "neu" ist, und sich nicht auskennt, trotzdem eine gute Bindung zum Kunden aufbauen kann. So wird schon im Vorfeld eine mögliche Abwehrhaltung ("...das haben wir immer so gemacht... unsere Kunden wollen das nicht ...wir haben nur Stammkunden... das kann ich nicht... ich trau mich nicht...") vermieden. 

 
Beim Training on the Job für Zusatzverkäufe geht es darum, dem Kunden n a c h seinem Einkauf zusätzliche Informationen über ein Produkt aus einem anderen Bereich geben zu können, welchen er beim Hereinkommen nicht auf seinem Einkaufszettel stehen hatte. Der engere Kundenkontakt führt zu einer verbesserten Kundenbindung und ein daraus resultierter Zusatzverkauf wird zum motivierenden Erfolgserlebnis.  
 
Beim nicht spezifizierten Training on the Job werden Chancen für Verbesserungen der Bereiche Präsentation von Ware und Mitarbeiter, der Kundenansprache und - bedienung sowie dem allgemeinen Handling ermittelt und diese nach Möglichkeit sofort umgesetzt. Eine besonderer Augenmerk kann auf die Hygiene am Arbeitsplatz gelegt werden, denn da gibt es ständig Neuerungen, die es zu beachten gilt.
 
Dauer: 1 Tag z.B. von 08:00 bis 16:00 Uhr (inkl. 1 Stunde Pause) 
 
Ihre Investition: 950 Euro (zzgl. USt.)

Punkteplan

Foto: Heike Müller.

Vielleicht kennen Sie die Situation: drei Verkäuferinnen stehen gleichzeitig an der Kasse, eine kassiert, eine andere wartet darauf, selber kassieren zu dürfen und die dritte möchte eine nötige Eingabe für die Verwaltung vornehmen - während die Kundschaft unbeteiligt vor der Theke verweilt und die gerade ausgelieferte Ware nicht weiter eingeräumt werden kann. Um in der Filiale einen reibungslosen Ablauf gewährleisten zu können, stellt es sich nach meinen Erfahrungen als durchaus hilfreich dar, die anfallenden Aufgaben an jede einzelne Verkaufskraft als Position zu vergeben. Auf dem Personaleinsatzplan wird neben dem Namen dann auch die Position notiert, die zu erfüllen ist.

 
Ziel des individuellen Positionsplanes soll es sein, dass bestimmte Abläufe mit in den Arbeitsalltag eingepflegt werden, die sonst "nebenher" oder gar nicht (regelmäßig) ausgeführt würden. Für den Kunden soll sicher gestellt sein, dass jederzeit eine Verkaufskraft zu sehen und ansprechbar ist.
 
Es gibt Positionen, die beinhalten nicht nur das Bestücken der Regale und das Nachfüllen der Ware sondern dort geht es hauptsächlich um die Bedienung des Kunden. Manchmal passen dann in diese Position weder Nachfülltätigkeiten noch Räum- / Sortier- oder Reinigungsarbeiten aus dem hinteren Bereich. Diese Aufgaben könnten dann einer Positon zugeordnet werden, die das Zuarbeiten sicher stellt.
 
Alle im Positionsplan aufgeführten Punkte werden während des Arbeitseinsatzes erfüllt. Sobald sich jeder Einzelne an "seine" Position hält, werden innerhalb der Verkaufsmannschaft der Teamgeist, die Zusammenarbeit und die notwendige Kommunikation gefördert und verbessert. Für das Unternehmen kann das Wirken nach dem Positionsplan Einsparpotenzial bedeuten, und zwar o h n e dass der Kunde auf seinen gewohnten Service verzichtet. 
 
Das Positionsmanagement innerhalb einer Filiale und das Erstellen eines individuellen Positionsplanes kann im Rahmen des Training on the Job erfolgen. Unabdingbar dafür ist die aktive Einbindung des Verkaufspersonals bei der Erstellung der einzelnen Positionen. Die Umsetzung des Positionsplanes wird durch Training on the Job begleitet.
 
 

AIR - Methode

Foto: Heike Müller.
Diese Methode bietet eine besondere Möglichkeit der Wissensvermittlung und ist ein ideales Werkzeug für Führungskräfte, um Informationen an eine oder mehrere Personen gleichzeitig weiterzugeben.
 
AIR ist die Abkürzung für Aktive Info Runde und wird abgeleitet vom englischen "air", also "Luft" und steht für den Moment, wenn mal etwas "Luft" oder "Zeit" vorhanden ist, um eine "Besprechung" durchzuführen.
 
Zuerst erfolgt eine strukturierte Vorbereitung, die dann mit Hilfe eines Balles als Information weitergegeben und abgefragt wird. So können innerhalb von Minuten auch komplexe Details spielerisch vermittelt werden.
 

Service - Buch

Der reibungslose Ablauf in einer Filiale kann durch den Punkteplan gewährleistet werden. Alle anderen Tätigkeiten "rund um den Kunden" sind im Servicebuch hinterlegt. Dieses dient als schnell verfügbares Nachschlagewerk und bietet allen Mitarbeitern Zugriff.

 
Das Servicebuch kann während des Training on the Job mit den Inhalten einer gelebten Unternehmsphilosophie "gefüllt" werden. Es bedarf das aktive Mitmachen jedes Mitarbeiters, Ergänzungen und Änderungen sind jederzeit möglich.